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Meine finanzielle Absicherung
HABE ICH EINEN ANSPRUCH AUF EINEN FINANZIELLEN AUSGLEICH, WENN ICH KRANKHEITSBEDINGT REDUZIERE ODER GANZ AUFHÖRE ZU ARBEITEN?

Fallen Angestellte krankheitsbedingt aus, wird ihnen bis zu sechs Wochen der volle Lohn ausbezahlt. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, können Sie im Anschluss für einen längeren Zeitraum Krankengeld beanspruchen, das 70 % ihres regulären Einkommens beträgt. Für Privatversicherte und Selbständige gelten andere Regelungen. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Wenn Sie dauerhaft arbeitsunfähig sein sollten, können Sie in vielen Fällen eine Rente oder Pension beziehen. Die gesetzliche Rentenversicherung kann hierfür ein passender Ansprechpartner sein.

Bevor Sie über Ihr weiteres Berufsleben entscheiden, sollten Sie sich Zeit nehmen und Ihre berufliche Situation individuell überprüfen. Fragen Sie einen Rechtsbeistand, Ihre Versicherung oder Ihren Betriebsrat, welche finanziellen Ansprüche Sie haben und worauf Sie besonders achten sollten.

Treffen Sie keine überstürzte Entscheidung. Informieren Sie sich über Ihre Rechte und die betrieblichen Regelungen, und klären Sie Ihre Finanzen, bevor Sie entscheiden, im Job zu pausieren oder ganz aufzuhören.

BRAUCHE ICH EIN TESTAMENT?

Ein ordentliches Testament stellt sicher, dass Ihr Vermögen und der persönliche Besitz nach dem Tod gemäß Ihren Wünschen verteilt werden. Wichtig ist, dass Sie alle wichtigen Dokumente sicher und gut organisiert abgelegt haben – und jemanden, dem Sie vertrauen, darin eingewiesen haben.
Ein handschriftliches Testament muss vollständig von Hand mit Datum geschrieben und persönlich unterschrieben werden. Alternativ kann ein Notar ein öffentliches Testament für Sie aufnehmen. Gibt es kein Testament, tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge ein.

BRAUCHE ICH EINE PATIENTENVERFÜGUNG?

In einer schriftlichen Patientenverfügung legen Sie dar, welche Behandlung und lebenserhaltenden Maßnahmen Sie im Fall einer sehr schweren Krankheit wünschen. Sie können darin insbesondere festhalten, welche Pflege und welche medizinischen Maßnahmen Sie am Lebensende erhalten möchten, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, sich dazu zu äußern.


ZEIGEN UND ERKLÄREN SIE IHREM BEHANDELNDEN ARZT UND IHRER FAMILIE DIE PATIENTENVERFÜGUNG, WENN SIE EINE GEMACHT HABEN.

BEI MANCHEN MENSCHEN ÄNDERN SICH DIE WÜNSCHE UND VORSTELLUNGEN, WENN DIE KRANKHEIT VORANSCHREITET. PRÜFEN SIE DESHALB VON ZEIT ZU ZEIT, OB DIE PATIENTENVERFÜGUNG NOCH IHREM AKTUELLEN WILLEN ENTSPRICHT. INFORMIEREN SIE ARZT UND ANGEHÖRIGE, WENN SIE DIE PATIENTENVERFÜGUNG ÄNDERN.

Wichtig: Für offizielle Dokumente wie Testamente und Patientenverfügungen gibt es Experten. Beraten Sie sich mit einem Anwalt. Suchen Sie sich auch professionelle Unterstützung, um Ihre finanziellen Belange zu regeln.

MUSS ICH MEINE BEERDIGUNG IM VORAUS PLANEN?

Das kann Ihnen niemand sagen – nur Ihr eigenes Gefühl. Ist es Ihnen wichtig, wie Sie beerdigt werden? Dann sollten Sie darüber mit denen sprechen, die Ihnen nahestehen. Erklären Sie Ihre Entscheidungen, und äußern Sie Ihre Wünsche. Vielleicht möchten Sie, dass Ihr Leben angemessen gefeiert wird, wenn es zu Ende gegangen ist? Bestimmt möchten Sie, dass die Art und Weise, wie an Sie erinnert wird, zu Ihnen und Ihrem Leben passt.

Es ist alles andere als einfach, solche Gespräche zu führen. Auch hierfür können Sie sich Hilfe von außen suchen.

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