Metastasierter Brustkrebs – Wenn eine Diagnose das Leben verändert

Online-Seminar
am 28.9.2021, ab 19:00 Uhr

Diese und weitere ExperInnen freuen sich auf Ihre Teilnahme: Dr. med. Steffen Wagner, Gynäkologischer Onkologe, Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin

Aktuelle Infos zu metastasiertem Brustkrebs und COVID-19 inkl. Expertenrat zur psychoonkologischen Therapie

Brustkrebs und COVID-19 – gut zu wissen

Für Krebspatientinnen werden die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen wie Hände waschen, Mundschutz tragen, Abstand halten und Lüften besonders empfohlen. Dies gilt selbstverständlich auch für Patientinnen mit fortgeschrittenem (metastasiertem) Brustkrebs. Auch Impfen ist eine wichtige Maßnahme: Die deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) betont, dass eine Impfung trotz Krebstherapie für die meisten Krebspatientinnen möglich ist. Zudem ist es wichtig, auch während der Pandemiemaßnahmen alle notwendigen Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen. Arztpraxen und Kliniken bieten umfangreiche Hygienemaßnahmen, weswegen die Angst vor einer Ansteckung nicht vom Besuch dieser abhalten darf.

Hilfe bei psychischer Belastung

Trotzdem ist es wichtig, dass die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, nicht zu einer Hürde für Patientinnen wird, wenn es um (Kontroll-) Untersuchungen und die antineoplastische Therapie geht. Zweifellos ist die Diagnose fortgeschrittener Brustkrebs für Körper und Psyche der Patientinnen sehr belastend. Wenn darüber hinaus Corona-bedingt die Nähe zu geliebten Menschen fehlt, wird die Situation zu einer besonderen Herausforderung. Hier können speziell ausgebildete Psychoonkologen oder Psychoonkologinnen – unabhängig vom Pandemiegeschehen wertvolle Unterstützung bieten, mit der veränderten Lebenssituation umzugehen und die Lebensqualität der Patientinnen bestmöglich zu erhalten.

Expertenrat von Dr. Steffen Wagner zur psychoonkologischen Therapie

Dr. med. Steffen Wagner

„Wie eine Patientin mit der Diagnose Brustkrebs umgeht, lässt sich nicht pauschal sagen. Viele erleben Ängste und Niedergeschlagenheit phasenweise während bei anderen die Diagnose das Leben und den Alltag vollständig beherrscht. Gerade Patientinnen mit angststrukturierter Persönlichkeit leiden besonders. Zudem kann die isolierungsähnliche Quarantäne-Situation aufgrund der COVID-19-Pandemie das Gefühl der Isolation und Einsamkeit noch verstärken. Wir sind mit den Krebsgesellschaften bereits sehr präsent in der psychoonkologischen Betreuung und spüren eine große Nachfrage.

Expertenrat von Dr. Steffen Wagner zur psychoonkologischen Therapie

Dr. med. Steffen Wagner

Der Krebsinformationsdienst bietet beispielsweise eine qualitativ sehr hochwertige Suche nach Psychoonkologen und Psychoonkologinnen an, die im Umkreis ambulant tätig sind. Dabei richten sich alle Angebote der Psychoonkologie sowohl an Krebspatienten und Patientinnen als auch an deren Angehörige. Patientinnen mit Brustkrebs und deren Angehörige können sich von ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin über die Option einer psychoonkologischen Therapie beraten lassen und diese wenn notwendig auch in Anspruch nehmen.“

Wichtiger Hinweis für Patientinnen

Bei einer Krebserkrankung hat man Anspruch auf psychoonkologische Unterstützung – die Kosten trägt die gesetzliche Krankenkasse. Wenn innerhalb einer angemessenen Wartezeit (bis zu sechs Wochen) kein Psychotherapeut/keine Psychotherapeutin mit Kassenzulassung gefunden wird, haben Patientinnen das Anrecht auf die Inanspruchnahme einer Therapie außerhalb der kassenzugelassenen Ärzte. Die gesetzliche Krankenkasse der Patientin ist in diesem Fall verpflichtet, die entstandenen Behandlungskosten auch bei  Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen ohne Kassenzulassung zu erstatten (sogenanntes Kostenerstattungsverfahren). Zur Umkreissuche für Praxen ambulant psychotherapeutisch tätiger Psychoonkologen/Psychoonkologinnen des Krebsinformationsdienstes gelangen Sie hier:

 

www.krebsinformationsdienst.de

Weitere Infos zu Covid-19 in Verbindung mit Brustkrebs und Infos zu psychoonkologischer Unterstützung finden sie auf folgenden Seiten:

 

https://brustkrebsdeutschland.de

Informationen über metastasierten Brustkrebs

Das metastasierte Mammakarzinom zeigt sich bei jeder betroffenen Frau anders. Daher gibt es vielfältige Behandlungsmöglichkeiten. Patientinnen haben das Recht mitzuentscheiden. „Es geht um mich!“ unterstützt mit Informationen über Diagnose und aktuelle Therapieoptionen.

Den Brustkrebsmonat Oktober haben wir zum Anlass genommen, dass Thema Brustkrebs und metastasierter Brustkrebs in diesem Video mit Zahlen und Fakten zu beleuchten.

Jetzt weiter informieren
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„Ich möchte einfach verstehen, was in meinem Körper vor sich geht.“

Was ist 
metastasierter 
Brustkrebs?

Metasierter Brustkrebs ist eine Erkrankung mit verschiedenen Formen und Verläufen. Wie häufig streut Brustkrebs? Welche Stadien gibt es? Was sind mögliche Symptome?

Basisinformationen
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„Die medizinischen Begriffe verstehen und einordnen zu können, ist mir wichtig.“

Wie wird 
metastasierter Brustkrebs
unterschieden?

Brustkrebs wird in verschiedene Typen unterteilt. Dabei geht es vor allem um die biologischen Marker der Brustkrebs-Zellen. Manchmal kommt auch eine familiäre Belastung dazu. Was sind die wichtigsten Faktoren?

Entscheidende Details
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„Ich möchte die für mich bestmögliche Therapie.“

Welche 
Behandlungsoptionen 
gibt es?

Verschiedene Formen der Erkrankung erfordern unterschiedliche Ansätze bei der Behandlung. Was sind aktuelle Therapieoptionen? Welche Behandlungsorte kommen in Frage? Was bedeutet die Teilnahme an einer Studie?

Optionen auf einen Blick